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7 Kniffe für eine smarte Arbeitsweise

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Arbeitsweise

7 Kniffe für eine smarte (und nicht harte!) Arbeitsweise

Heute möchte ich dir 7 Kniffe für eine smarte Arbeitsweise zeigen. Wir haben bereits in der Schule gelernt, dass wir alles mit harter Arbeit erreichen können. Durch Leistung zum Erfolg, mit einem Master oder einer Doktorarbeit zu noch mehr Geld. Aber warum zeigt uns niemand den smarten Weg bzw. die Abkürzung zum Ziel? Systeme, Tricks oder Strategien, um effizienter und schlauer an die Dinge heranzugehen.

Es gibt so viele Tricks und Kniffe, wie man schneller lesen oder sich Dinge besser merken kann. Mit einer solchen Arbeitsweise wären wir doch viel entspannter zum Ziel kommen, oder?

Hier sind sieben Tipps, wie du ohne zusätzlichen Aufwand, viel effizienter und produktiver arbeiten kannst. „WORK SMART NOT HARD!“

1. Arbeitsplatz verlassen

Wenn du bei einer komplexen Aufgabe eine Pause einlegst, kannst du neue Energie sammeln und plötzlich geht es viel leichter. Es hört sich zunächst kontraproduktiv an, einfach aufzuhören. Aber Pausen machen dich produktiver. Sobald du dich aus deiner Arbeitsumgebung heraus bewegst, reduziert sich dein Stress und dein Gehirn erhält die Chance, sich neu zu sortieren. Wenn du gerade an einem schwierigen Thema arbeitest, wird dein Unterbewusstsein auch weiterhin daran arbeiten. Das ist der Grund, warum dir anschließend – wie von Geisterhand – plötzlich die Lösungen einfällt, obwohl du (bewusst) gerade gar nicht mehr drüber nachgedacht hast.

Auf jeden Fall aber kommst du nach so einer Unterbrechung erfrischt und entspannt an deinen Arbeitsplatz zurück. Dein Geist ist klarer und du kannst wieder fokussiert mit deiner Arbeit fortfahren.

2. Ablenkungen beseitigen

Eine weitere Hilfe für Ablenung, ist es, Ablenkungen zu vermeiden. Dies sollte offensichtlich sein. Aber die gefährlichsten Ablenkungen sind diejenigen, die du nicht einmal als solche wahrnimmst. Jedes Handy-Klingeln, jede Facebook-Nachricht oder Email-Benachrichtigung bringt dich aus deiner Fokussiertheit und deinem Flow. Nun bist du gezwungen deinen letzten Gedankengang neu zu starten. Wenn dies mehrmals pro Stunde geschieht, dann sinkt deine Gesamtproduktivität enorm.

Fazit: Wenn du wirklich konzentriert und fokussiert arbeiten möchtest, schalte alle „Störenfriede“ für den Zeitraum aus.

3. Ignoriere Dinge mit niedriger Priorität

Aufgaben mit niedriger Priorität schleichen sich häufig in den Tagesablauf ein, verlängern die To-do-Liste künstlich und lenken von der wirklich wichtigen Tätigkeit ab. Im Ergebnis ist der einfachste Weg, die Dinge mit niedriger Priorität, während der Abarbeitung einer wichtigen Aufgabe, komplett zu ignorieren. Schalte dich selbst während der konzentrierten Arbeitsphase in einen „Nicht-stören“-Modus oder arbeite am besten komplett offline (Tipp: Handy auf Flugmodus; auch sehr hilfreich für mehr Produktivität: Handy täglich bis 12 uhr auf Flugmodus zu lassen!), damit dich die Störungen von außen oder eMails gar nicht erst erreichen. Wenn es etwas Wichtiges gibt, dann wird es dich immer noch rechtzeitig erreichen.

4. Kreiere Routinen und Gewohnheiten

Gewohnheiten passieren auf natürlich Art und Weise, nachdem sie sich etabliert haben. Sie werden zu einem Ritual, etwas, dass du blind und ohne nachzudenken ausführen kannst. Zum Beispiel denkst du beim Autofahren (hoffentlich 🙂 ) nicht mehr über das Kuppeln nach. Es ist eine unbewusste Handlung, deren Ablauf du nicht mehr Schritt-für-Schritt abarbeiten musst. Der schwere Teil der Aufgabe ist es aber, die Routinen und Gewohnheiten zu festigen. Die einfachste Daumenregel lautet: tue es täglich!

Tue es täglich, ohne deine Routine jemals zu unterbrechen, bis es sich automatisiert anfühlt. Im Durchschnitt sagt man, dass diese neuronale Vernetzung etwa 30 Tage benötigt. Also halte mindestens 1 Monat durch – ohne Unterbrechung. Aber auf jeden Fall so lange, bis du sicher bist, dass kein Überlegen mehr erforderlich ist.

5. Kleine Häppchen abarbeiten

Statt dich hinzusetzen, mit dem Ziel ein gesamte Projekt fertigzustellen, setze dir viele kleinere Ziele für einen festen Zeitrahmen. Die Gesamtfertigstellung verursacht nur unnötigen Stress und lässt dich weniger produktiv sein. Aber bedenke, dass du auch in kleinen Schritten zum selben Ergebnis kommst. Und dein Geist bleibt frisch und die Panik reduziert sich merklich. Erlaube dir also den Arbeitsprozess in machbare „Häppchen“ aufzuteilen und genieße jeden erfolgreichen Schritt entlang des Weges. Nein, genieße ihn nicht nur, sondern feiere dich selbst!! High-five!!!

6. „Multitask“ (nicht im traditionellen Sinn!)

Egal wie beschäftigt du bist, es wird immer wieder Momente geben, in denen du durchhängst. Fülle diese Lücken mit sinnvollen Aktionen. Schau dir während der Mittagspause ein Tutorial aus deinem Fachbereich an oder checke deine Emails (aber nur für ein begrenztes Zeitfenster! 😉 ). Höre auf dem Weg zur Arbeit ein lehrreiches Hörbuch oder einen Podcast (viel einfacher als Bücherlesen, da du einfach nur zuzuhören brauchst). Schaue dir einen Vortrag von TED Talk an, oder oder.

Je mehr du in diesen „leeren Zeiträumen“ lernst und „arbeitest“, desto mehr wirst du ingesamt schaffen und erreichen. Deine Arbeitsweise wird sich zum Positiven verändern.

7. Arbeiten an deinen Stärken und Schwächen

Du kennst dich besser, als jeder andere. Du hast Stärken und Schwächen. Diese machen dich als Mensch aus, aber sie beeinflussen auch deine Art zu arbeiten. Gewöhne dir an, eine Aufgabe , in der du gut bist, vorzuziehen. Delegiere die Dinge, in denen du nicht so gut bist. Arbeite mit anderen zusammen, um deine Schwächen auszugleichen. Und verbringe viel mehr Zeit damit, die Dinge zu tun, die du richtig gut kannst!

 

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