Über mich

Über Astrid

Astrid

Eigentlich wollte ich mal Dolmetscherin werden. Nahm schon während der Schulzeit jedes Sprachangebot sowie jede Reisemöglichkeit wahr. Der Weg in die große weite Welt wurde also früh geebnet. Aber tatsächlich wurde ich dann Rechtanswältin 🙂 Ok, da liegen Welten zwischen, aber „Mit Worten helfen“ stand ganz oben auf meiner Liste… so passte es wieder! … und reden konnte ich ja schon immer (sagt man… 😉)

Aber auch Dinge in die Tat umsetzen… denn nach meinem Studium ging es mit 23 Jahren erst mal auf Weltreise. Von der Abenteuerlust und unentwegter Neugier angetrieben, kaufte ich mir statt eines Flugtickets für ein Praktikum in Australien, gleich ein „Round-the-World-Ticket“ … bot sich einfach an und war mit all den Zwischenstopps ja auch wirklich günstiger 😉

So kam ich zu meiner Weltreise – ohne viel Nachzudenken startete das coolste Abenteuer überhaupt! Zu Zeiten ohne Handy und Internet, versandte ich 1x pro Monat ein Fax nach Hause. Kontakt zu Freunden oder neuen Reisepartnern ließ sich nur über eine sog. P.O. BOX halten. Mensch war die Freude und Spannung groß, wenn du in einer neuen Stadt ankamst und erst mal zum Postamt gerannt bist, um zu schauen, ob etwas hinterlegt war. Aber gleichzeitig war ich 100% frei (das ist in der heutigen digitalen Welt sicher ein wenig anders – man ist ja dann doch immer „online“). Ausgestiegen aus dem kompletten bisherigen Leben. Auf sich gestellt – aber niemals alleine. Denn die Reisenden finden sich recht schnell und tauschen Erfahrungen aus oder schließen sich zusammen. Unglaubliche Offenheit, Hilfsbereitschaft und Lebensfreude.

Alles wichtige Aspekte in der Schule des Lebens. Es war eine großartige Erfahrung und hat mein Leben nachhaltig verändert. Ich möchte es einfach jedem ans Herz legen, denn es sind Erlebnisse und Learnings, die einem niemand mehr nehmen kann.

Seither lebe ich ohne Uhr und weiß, dass sich auch nach einer längeren Abwesenheit zu Hause nicht wirklich viel verändert hat. D.h. man verpasst nichts und kann eigentlich direkt wieder losziehen 🙂

Auch habe ich seit dem keine Tageszeitung oder schaue Nachrichten. All das hatte in der Zeit der Abwesenheit keinen Einfluss auf mein Leben, also brauche ich mich auch jetzt nicht unnötig mit negativen Schlagzeilen zu belasten. Als Krönung habe ich dann eines Tages auch noch den Fernseher abgeschafft – die großartigste Entscheidung überhaupt! Ich habe so viele freie Zeit gewonnen und kann abends so viel schöne andere Dinge tun: Bücher lesen, Freunde treffen, Sport machen – aber vor allem schlafe ich nicht mit schlechten Nachrichten ein.

Aber zurück zur Realität! Nach Monaten in Flipflops kurzen Hosen und ohne „viel Gepäck“, fand ich mich eines Tages vor meinem übervollen Kleiderschrank wieder (what a suprise!). Kurz darauf war die Kassiererin an der Supermarkt-Kasse völlig pikiert, dass ich ihr einen Guten Morgen wünschte und sie entgegnete einfach nur: „10,80Euro“… und ich wusste, ich bin wieder in Deutschland (fühlte sich in dem Moment allerdings gar nicht wie zu Hause an… 🙁 ).

Wenige Tage später wurde ich in weißer Bluse und schwarzem Businessanzug als Referendarin vereidigt (auch sehr unwirklich…) und am Ende der Lern-Zeit, fand ich mich für 4 Monate in Miami (Florida) wieder. Yes, endlich wieder raus! Schnell war auch Miami mein „zu Hause“, denn da wo es einem gefällt ist einfach „zu Hause“ 🙂

Dann startete mein erster Job. Natürlich nicht als Juristin, denn auch hier hatte ich mir die Freiheit genommen zu entscheiden, dass ich jetzt einfach etwas anderes mache. Ich startete angestellt in einem Konzern und eh ich mich versah, landete ich in Windeseile auf der Karriereleiter und unweigerlich im Hamsterrad. Großartig und sicher Jammern auf hohem Niveau, aber war es das, war ich wirklich wollte? Konnte ich mir vorstellen so bis 65 zu arbeiten? Ganz klar: NEIN!

Also machte ich noch einen zweiten kurzen Versuch in einer Anstellung, bevor ich mich schließlich selbstständig machte. Endlich konnte ich frei entscheiden, was ich wann wie mache. Dennoch zeigte sich die klassische Selbstständigkeit zunächst als böse Fußfessel. Zu viele Termine, Fristen, Vertriebskilometer, Abhängigkeiten und Fixkosten. Ein Situationen, die ich erneut optimiert habe und spätestens mit dem Wechsel ins Internet-Business, war der Weg gefunden:  freie Zeiteinteilung, örtliche Unabhängigkeit, Einkommen abhängig vom persönlichen Einsatz.

Ich habe unterwegs so viel erfahren und gelernt und später noch jede Menge Weiterbildungen in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, finanzielle Freiheit und Coaching erfahren dürfen, dass ich dieses Wissen unbedingt teilen möchte. Ziel ist es, euch Ideen und Anregungen zu geben, wie das Leben ein wenig leichter und entspannter sein kann. Wenn wir dann alle viel zufriedener und glücklicher wären, dann ist die Welt doch gleich ein besserer Ort. Und das ist meine Mission 🙂

Aus diesem Grund habe ich auch den Podcast „EVERY DAY IS SUNDAY“ gestartet. Ich kann dir auf einfache und pragmatische Weise mein Wissen, meine Kniffe oder Empfehlungen an die Hand geben, ohne dass du, wie bei Webinaren oder Blogs, einen Bildschirm benötigst. Du entscheidest, wann für dich ein guter Zeitpunkt ist, um reinzuhören… ob beim Joggen, auf dem Weg zur Arbeit, beim Bügeln oder auf dem Sofa. Du kannst dich ganz entspannt zurücklehnen und dich passiv berieseln lassen – und auf diese angenehme Art auch noch deinen Horizont erweitern. Grossartig!

In diesem Sinne viel Freude mit EVERY DAY IS SUNDAY!

Mein Lebensmotto:

„Freiheit bedeutet,
dass man nicht unbedingt alles machen muss,
wie andere Menschen.“
(Astrid Lindgren)

 

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